Klimastatistik für Namibia

Mit seinen durchschnittlich 300 Sonnentagen jährlich ist Namibia ein ausgesprochen sonniges Land. Mit Niederschlägen in Form von heftigen Gewittergüssen ist ausschließlich in den Sommermonaten (November bis Februar) zu rechnen. Die trockenen Flussläufe, in Namibia "Riviere" genannt, können sich dann für kurze Zeit in reißende Ströme verwandeln. Das ausgedörrte Land beginnt binnen weniger Tage zu ergrünen.

Wenngleich man Namibia ganzjährig bereisen kann, liegt die beste Reisezeit zwischen April und Juni. Die Temperaturen liegen tagsüber um die 25 Grad, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann.

Auch in den trockenen Wintermonaten (Juli bis September) ist das Wüstenland Namibia gut zu bereisen. Die Temperaturen am Tage sinken selten unter 20 Grad. Im Binnenhochland und in der Namib Wüste kann es allerdings zu Nachtfrösten kommen.

In den Sommermonaten wird es heiß. Namibier reisen dann gern an die kühlen Küstenorte, besonders nach Swakopmund. Hier muss zwar mit häufigem Seenebel gerechnet werden, er löst sich aber meist um die Mittagszeit auf. Auch Windhoek ist im Sommer einigermaßen gut zu ertragen, bedingt durch seine Höhenlage (1650 m). Die Namib sollte man dagegen im Sommer vermeiden, denn die Temperaturen klettern nicht selten über die 40 Grad Marke. Auch auf den tropisch-feuchten Nordosten des Landes sollte man im Sommer besser verzichten.



Februar
April
Juni
August
Oktober
Dezember
Windhoek
max
min
29
16
22
14
21
3
24
5
29
12
31
16
Swakopmund
max
min
21
16
18
13
20
11
16
9
16
11
19
14
Tsumeb
max
min
30
18
29
15
26
8
30
10
35
18
19
14
Rundu
max
min
34
19
29
14
22
7
24
7
30
13
34
17
Keetmanshoop
max
min
22
19
20
14
19
7
17
7
18
13
21
17
Lüderitz
max
min
22
14
20
13
19
11
17
10
18
12
21
13